Familienrecht

Es ist allgemein bekannt, dass im Falle einer Scheidung oder generell bei ehelichen Schwierigkeiten der Rückgriff auf anwaltliche Beratung oft nicht umgangen werden kann. Die meisten dieser Situationen können einvernehmlich geregelt werden. Aber es ist oft nicht einfach, eine solche einvernehmliche Einigung zu erzielen, wenn beispielsweise die elterliche Gewalt zugeordnet werden muss, Alimente vereinbart, das Vermögen – oder die Schulden – der Ehepartner aufgeteilt werden müssen und dabei noch zusätzlich die Vorsorgesituation der Ehepartner zu berücksichtigen ist.

Das Familienrecht bestimmt aber noch weitere wichtige Lebensumstände. So muss unter gewissen Umständen die Situation eines Kindes unverheirateter Eltern geregelt, die Finanzierung einer Berufsbildung über die Volljährigkeit hinaus gesichert oder etwa der Unterhalt von betagten Eltern, oder invaliden Personen gewährleistet werden.

Das Familienrecht regelt auch die Bedingungen, welche erfüllt sein müssen, um minderjährige oder volljährige Personen adoptieren zu können. Dieses Gebiet stellt besonders komplexe Rechtsfragen, insbesondere auf internationaler Ebene. Die Gesetzgebung über die registrierte Partnerschaft ist im schweizerischen Recht relativ neu und stellt entsprechend neuartige Fragen. Schließlich deckt das Erwachsenenschutzrecht (ehemals Vormundschaftsrecht) inbesondere angesichts der fortschreitenden Überalterung der Bevölkerung ein weites Feld an heiklen Problemstellungen ab, welche sich daraus ergeben, dass mehr und mehr Personen nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheiten ohne äußere Hilfe zu bewältigen.

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